oswald ploner. architekt
Projekt Revitalisierung / his tor. Hof anlage
. . . in Bearbeitung (Projektausschnitte)
. . . die teilweise geringer geneigten Talhänge bzw. der ver- breiterte Talboden aus dieser besonderen Talform haben hier im Unterschied zu anderen Abschnitten des engen V-Tales auch zusätzliche landwirtschaftliche Nutzung ermöglicht, wie z.B. mit der “Sommerwiese” am Rücken einer weiten Berg- zunge einen ganz eigenen Hintergrund geschaffen, . . . . . . auch ist dieser Ort wie die meisten Wassermühlen sehr peripher gelegen, andererseits in seiner baulichen Ausge- dehntheit eine eigene Mitte bildend . . . . . . zugleich aber gibt es den typologischen Eintrag des “ent- fernten Raumes”: der komplementäre, abwesend anwesende Raum zu diesem, von wo die anderen herkommen oder wo man hingeht, mit den Seilbahnen, Wegen, Telefondrähten, . . . . . insgesamt also ein Substrat von Identität, das sich kontinuierlich in Raum und Zeit entwickelt hat und deren Wesen auch nur als Ganzheit annäherbar ist. . . . demgemäss setzt jeder architektonische Eingriff ein Gegenüber, dessen ganz bestimmte Andersheit eben jenen „Zwischenraum“ mit stiftet, aus dem heraus diese Fülle des Bestands sich wesentlich „inständig“ zu erschließen vermag. .